Open APIs in hotels: The key to successful digitalisation

Digital check-in: How it truly meets guest expectations

Einige Hotels investieren viel Geld in Digitalisierung und bleiben trotzdem hinter ihren Möglichkeiten zurück. Verantwortlich dafür sind oft nicht die Schwächen einzelner Software, sondern ihr Zusammenspiel. Wenn Informationen zwischen PMS, CRM, Channel Management System, Gästekommunikation oder Revenue-Management-System nicht automatisch fließen, entstehen manuelle Arbeitsschritte, doppelte Datenpflege und unnötige Medienbrüche.


Offene APIs (Application Programming Interfaces) schaffen die technische Grundlage dafür, dass Daten zuverlässig zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden und digitale Prozesse nahtlos ineinandergreifen.


In diesem Artikel erfährst du, warum offene Schnittstellen für die Hoteldigitalisierung oft wichtiger sind als einzelne Funktionen, welche Vorteile sie für Mitarbeitende und Gäste bieten und worauf Hotels bei der Auswahl neuer Software achten sollten.

Was ist eine API? – Definition


Eine API (Application Programming Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle, über die Softwarelösungen Informationen austauschen können. Als eine Art Übersetzer zwischen unterschiedlichen Systemen sorgt sie dafür, dass Daten automatisch dort ankommen, wo sie benötigt werden.


Ein Beispiel aus dem Hotelalltag: Ein Gast bucht ein Zimmer über die Hotelwebsite. Im Idealfall werden die Buchungsdaten über offene APIs automatisch an das Property-Management-System (PMS), den Channel Manager, die Gästekommunikation oder das Revenue-Management-System übermittelt. Alle beteiligten Anwendungen greifen auf dieselben Informationen zu, ohne dass Mitarbeitende Daten manuell übertragen oder mehrfach eingeben.


In der Praxis funktioniert der Austausch leider oft weniger reibungslos.


Warum viele Hotels trotz moderner Software nicht effizient arbeiten


In den vergangenen Jahren haben viele Hotels ihre Digitalisierung Schritt für Schritt vorangetrieben und Softwarelösungen installiert – vom Property-Management-System über CRM und Channel Manager bis hin zu Tools für Gästekommunikation, Housekeeping oder Revenue Management. Wenn diese nicht nahtlos zusammenarbeiten, entstehen große Herausforderungen.


Fehlen leistungsfähige Schnittstellen, kommt es zu Datensilos. Informationen liegen in mehreren Systemen vor, müssen manuell übertragen oder mehrfach gepflegt werden und stehen Mitarbeitenden nicht immer in der aktuellen Version zur Verfügung.


Das wirkt sich auf zwei Ebenen aus:

  • Zum einen erhöht es den internen Aufwand.

  • Zum anderen beeinträchtigt es das Gästeerlebnis – zum Beispiel wenn ein Gast dieselben Informationen mehrfach angeben muss oder widersprüchliche Nachrichten erhält.


Außerdem wächst mit jedem zusätzlichen System die Komplexität der gesamten IT-Landschaft. Neue Integrationen müssen eingerichtet und gepflegt, Updates aufeinander abgestimmt und Datenflüsse regelmäßig überprüft werden.


Hotel-API-Integration als entscheidender Erfolgsfaktor


Selbst die leistungsfähigste Software entfaltet ihren Nutzen nur, wenn sie zuverlässig mit anderen Anwendungen zusammenarbeitet. Offene APIs schaffen die technische Grundlage, um Hotel-Systeme zu verbinden.


Mehr Flexibilität statt Vendor Lock-in


Hotels entwickeln ihre Systemlandschaft kontinuierlich weiter, um mit neuen Anforderungen Schritt zu halten. Offene APIs erleichtern diesen Prozess, weil neue Systeme einfacher integriert und bestehende leichter ausgetauscht werden können.


Dadurch sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Hotels bleiben flexibel und können ihre Softwarelandschaft schrittweise an neue Anforderungen anpassen.


Automatisierung statt manueller Arbeit


Viele Prozesse im Hotel laufen täglich nach demselben Muster ab. Sind die beteiligten Systeme miteinander verbunden, lassen sich diese Abläufe weitgehend automatisieren.


Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und entlastet Mitarbeitende von wiederkehrenden Routinetätigkeiten. Gleichzeitig stehen aktuelle Informationen allen relevanten Bereichen ohne zusätzliche Arbeitsschritte zur Verfügung.


Einheitliche Daten statt Datensilos


Gästedaten, Buchungen oder Präferenzen können systemübergreifend genutzt werden und müssen nicht mehrfach gepflegt werden.


Eine gemeinsame Datenbasis verbessert die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und schafft die Voraussetzung für personalisierte Kommunikation sowie fundierte Entscheidungen.


Einfache Skalierbarkeit statt aufwändige Umstellungen


KI-Anwendungen, digitale Services oder neue Automatisierungslösungen lassen sich deutlich einfacher integrieren, wenn bestehende Systeme über offene Schnittstellen verfügen.


Offene Schnittstellen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Hotels ihre Digitalisierung langfristig weiterentwickeln können, ohne ihre gesamte IT-Landschaft neu aufbauen zu müssen.


Praxisbeispiel: Digitale Guest Journey durch vernetzte Systeme


Aus Sicht des Gastes verläuft ein Hotelaufenthalt als eine zusammenhängende Reise – von der Buchung bis zur Abreise. Im Hintergrund sind daran jedoch oft zahlreiche Systeme beteiligt, die Informationen miteinander austauschen. Offene APIs verwandeln viele Arbeitsschritte in einen durchgehenden Prozess.

  1. Vor der Anreise werden Buchungsdaten aus der Booking Engine oder dem Channel Manager an das PMS übertragen. Gleichzeitig kann die Gästekommunikation automatisch eine Buchungsbestätigung, Informationen zum Aufenthalt oder einen digitalen Check-in versenden.

  2. Während des Aufenthalts greifen verschiedene Bereiche auf dieselben Informationen zu. Das Front Office kennt den aktuellen Buchungsstatus, das Housekeeping sieht An- und Abreisen in Echtzeit und Zusatzleistungen lassen sich direkt dem Gast zuordnen. Änderungen müssen nicht mehrfach erfasst werden, sondern stehen allen beteiligten Systemen unmittelbar zur Verfügung.

  3. Nach der Abreise werden Rechnungen erstellt, Feedback-Anfragen verschickt und relevante Informationen an CRM- oder Marketing-Systeme übergeben. So entsteht eine durchgängige Kommunikation, die den Gast auch nach dem Aufenthalt begleitet.


Je besser diese Systeme miteinander vernetzt sind, desto weniger manuelle Arbeitsschritte sind erforderlich. Gleichzeitig profitieren Gäste von schnelleren Abläufen, konsistenten Informationen und einem reibungslosen Aufenthalt.


Offene Schnittstellen sind die Basis für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz


Künstliche Intelligenz ist auch in der Hotellerie ein wichtiger Trend. KI-Tools helfen bei der Gästekommunikation und Preisoptimierung oder analysieren betriebliche Kennzahlen. Allerdings hängt ihr Potenzial von einem entscheidenden Faktor ab: dem Zugriff auf aktuelle und vollständige Daten.


Damit KI sinnvoll arbeiten kann, muss sie Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenführen. Sie benötigt beispielsweise Buchungsdaten aus dem PMS, Gästeinformationen aus dem CRM oder aktuelle Verfügbarkeiten aus dem Revenue-Management-System. Sind diese Daten über offene APIs miteinander verbunden, lassen sie sich in Echtzeit nutzen und auswerten.


Das eröffnet neue Möglichkeiten: KI kann personalisierte Empfehlungen erstellen, Gästeanfragen automatisch beantworten oder Mitarbeitende bei operativen Entscheidungen unterstützen. Künftig werden KI-Agenten (Agentic AI) zunehmend eigenständig Aufgaben übernehmen – etwa Reservierungen bearbeiten, Zusatzleistungen anbieten oder interne Prozesse koordinieren.


Je besser Hotels ihre Systeme heute miteinander vernetzen, desto einfacher gelingt der Einsatz von KI-Anwendungen in Zukunft. Mit offenen APIs scheitern neue Technologien nicht an isolierten Datenbeständen oder fehlenden Schnittstellen.


Wie LIKE MAGIC Hotelsysteme intelligent verbindet


Offene APIs entfalten ihren größten Nutzen, wenn sie Teil einer durchdachten Plattformstrategie sind. Statt einzelne Anwendungen lediglich miteinander zu verbinden, entsteht eine Systemlandschaft, in der Daten zentral verfügbar sind und Prozesse übergreifend gesteuert werden können. Diesen Ansatz verfolgt LIKE MAGIC mit einer API-First-Architektur:

  • Die Plattform lässt sich über offene Schnittstellen mit bestehenden Hotelsystemen verbinden; beispielsweise mit dem Property-Management-System (PMS), einem CRM, einem Revenue-Management-System oder weiteren spezialisierten Anwendungen. Dadurch können Hotels ihre vorhandene Softwarelandschaft weiter nutzen und bei Bedarf schrittweise erweitern, statt sie vollständig ersetzen zu müssen.

  • Die Plattform führt Informationen aus den angebundenen Systemen auf einer Datenbasis zusammen. Das erleichtert die Automatisierung wiederkehrender Abläufe, reduziert Medienbrüche und schafft die Grundlage für eine konsistente Guest Journey – von der Buchung über den Aufenthalt bis zur Kommunikation nach der Abreise.


Der Fokus liegt darauf, dass Daten und Prozesse zuverlässig ineinandergreifen und Hotels ihre Systemlandschaft flexibel weiterentwickeln können. Es entsteht eine digitale Infrastruktur, die sich an neue Anforderungen anpasst, statt sie auszubremsen.


Worauf Hotels bei der Auswahl neuer Software achten sollten


Der Funktionsumfang einer Software spielt bei der Auswahl natürlich eine wichtige Rolle. Mindestens ebenso entscheidend ist jedoch, wie gut sich eine Lösung in die bestehende IT-Landschaft einfügt und zukünftige Anforderungen unterstützt. Wer heute in neue Hotelsoftware investiert, sollte deshalb die Integrationsfähigkeit bewerten.

Folgende Fragen helfen bei der Bewertung:

  • Verfügt die Software über offene APIs? So lassen sich bestehende und zukünftige Systeme einfacher anbinden.

  • Ist die API gut dokumentiert? Eine transparente Dokumentation verkürzt Implementierungszeiten.

  • Welche Systeme werden bereits unterstützt? Bestehende Integrationen mit PMS, CRM oder Revenue-Management-Systemen reduzieren den Einführungsaufwand.

  • Bleiben die eigenen Daten zugänglich? Hotels sollten jederzeit auf ihre Daten zugreifen und sie in anderen Anwendungen nutzen können.

  • Ist das Ökosystem offen für Erweiterungen? Eine flexible Softwarearchitektur erleichtert den Einsatz neuer Technologien oder zusätzlicher Anwendungen.


Wer diese Punkte berücksichtigt, schafft die Grundlage für einen erfolgreichen Softwareeinsatz heute und morgen.


Fazit: Die Zukunft gehört vernetzten Hotels


Die erfolgreiche Digitalisierung in Hotels hängt immer mehr davon ab, wie gut Systeme zusammenarbeiten und wie reibungslos Informationen zwischen ihnen fließen. Offene APIs ermöglichen es, Daten, Prozesse und Anwendungen intelligent miteinander zu verknüpfen.


Mitarbeitende profitieren durch effizientere Abläufe und weniger manuelle Arbeit. Gäste erleben einen reibungsloseren Aufenthalt, weil Informationen über alle Kontaktpunkte hinweg konsistent verfügbar sind und digitale Services nahtlos ineinandergreifen.


Die Integrationsfähigkeit ist deshalb ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Software. Eine offene Systemarchitektur schafft die Voraussetzungen, um bestehende Lösungen einzubinden, neue Technologien flexibel zu ergänzen und die Digitalisierung Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.


Offene APIs sind weit mehr als ein technisches Detail. Sie bilden das Fundament einer zukunftsfähigen Hotel-IT.

Häufig gestellte Fragen zu APIs und Hotel Digitalisierung


Was ist eine API im Hotelkontext?

Eine API (Application Programming Interface) ist eine standardisierte Schnittstelle, über die verschiedene Hotelsysteme Informationen automatisch austauschen können. Eine Hospitality API verbindet beispielsweise ein Property-Management-System (PMS) mit einem CRM, einer Booking Engine oder einer Lösung für die Gästekommunikation. Dadurch müssen Daten nicht mehrfach erfasst oder manuell übertragen werden.


Warum sind APIs für Hotels wichtig?

APIs sorgen dafür, dass Daten zwischen verschiedenen Anwendungen automatisch fließen. Das reduziert manuelle Arbeit, vermeidet Fehler und schafft die Grundlage für effiziente Prozesse. Offene APIs im Hotel ermöglichen es außerdem, neue Software bestehende Systeme flexibel zu erweitern.


Wie profitieren Hotels von offenen Schnittstellen?

Offene Schnittstellen verbessern die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Systemen und schaffen eine gemeinsame Datenbasis. Dadurch lassen sich Prozesse automatisieren, Informationen zentral nutzen und Gäste über alle Kontaktpunkte hinweg konsistent betreuen. Gleichzeitig erleichtern Hotel-API-Integrationen die Einführung neuer digitaler Services.


Welche Hotelsysteme sollten miteinander verbunden sein?

Zu den wichtigsten Integrationen gehören das Property-Management-System (PMS), CRM, Channel Manager, Booking Engine, Revenue-Management-System, Gästekommunikation sowie Zahlungs- und Marketinglösungen. Je besser sich diese Hotel-Systeme verbinden lassen, desto effizienter können Informationen genutzt und Prozesse automatisiert werden.


Worin bestehen die Risiken geschlossener Systeme?

Geschlossene Systeme erschweren den Datenaustausch mit anderen Anwendungen. Dadurch entstehen Datensilos, zusätzlicher Pflegeaufwand und eine stärkere Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Gleichzeitig wird es schwieriger, neue Software oder Technologien in die bestehende IT-Landschaft zu integrieren.


Wie unterstützen APIs die Automatisierung im Hotel?

APIs übertragen Informationen automatisch zwischen verschiedenen Systemen. Dadurch können Buchungsbestätigungen versendet, Housekeeping-Aufgaben erstellt oder Zusatzleistungen angeboten werden, ohne dass Mitarbeitende Daten mehrfach eingeben müssen. Eine gute Integration von Hotel-Software schafft die technische Grundlage für solche automatisierten Abläufe.


Welche Rolle spielen APIs bei der Gästekommunikation?

APIs stellen sicher, dass alle relevanten Gästedaten zur richtigen Zeit verfügbar sind. So lassen sich Buchungsbestätigungen, Pre-Stay-Nachrichten, digitale Check-ins oder Feedback-Anfragen automatisiert und personalisiert versenden. Gleichzeitig erhalten Mitarbeitende jederzeit Zugriff auf aktuelle Informationen.


Warum sind APIs für KI-Anwendungen wichtig?

KI-Anwendungen benötigen aktuelle und vollständige Daten, um zuverlässig zu arbeiten. APIs verbinden die dafür erforderlichen Systeme und stellen Informationen in Echtzeit bereit. Dadurch können Hotels KI beispielsweise für personalisierte Kommunikation, Preisoptimierung oder automatisierte Serviceprozesse einsetzen.


Was ist ein API-First-Ansatz?

Ein API-First-Ansatz bedeutet, dass Software von Anfang an so entwickelt wird, dass sie sich einfach mit anderen Anwendungen verbinden lässt. Statt isolierter Einzellösungen entsteht eine offene Systemarchitektur, die den Datenaustausch erleichtert und zukünftige Erweiterungen unterstützt.


Wie erkennt man integrationsfähige Software?

Integrationsfähige Software verfügt über offene APIs, eine gute technische Dokumentation und bereits vorhandene Anbindungen an gängige Hotelsysteme. Bei der Auswahl lohnt sich außerdem ein Blick darauf, welche Integrationen bereits verfügbar sind und wie flexibel sich neue Anwendungen ergänzen lassen.


Können bestehende Hotelsysteme nachträglich integriert werden?

In vielen Fällen ja. Verfügen die eingesetzten Lösungen über offene APIs oder passende Schnittstellen, lassen sie sich häufig auch nachträglich miteinander verbinden. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, hängt jedoch von der jeweiligen Software und ihrer Integrationsfähigkeit ab.


Wie startet ein Hotel mit einer API-basierten Digitalisierungsstrategie?

Der erste Schritt besteht darin, die bestehende Softwarelandschaft zu analysieren und Medienbrüche oder manuelle Prozesse zu identifizieren. Anschließend sollten Hoteliers prüfen, welche Anwendungen bereits über offene Schnittstellen verfügen und wie sich weitere API-Integrationen im Hotel schrittweise umsetzen lassen. So entsteht nach und nach eine vernetzte und zukunftssichere IT-Landschaft.



Works

LIKE MAGIC

Die Gasterlebnis- und Betriebsplattform basiert auf modularer und schnittstellenoffener Architektur. Ihre maximale Flexibilität ermöglicht die reibungslose Integration von Top-Notch-Lösungen: einfach und nahtlos.

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